Wo nur?

Groß war ich einst und furchtlos.

Drachen, Dämonen, Riesen und ganze Armeen habe ich bewzungen.

Erhobenen Hauptes durch die Straßen geritten.

Nichts trügte meinen Blick, nichts lockerte meinen Stand.

Mit eisernem Willen Schritt ich zur Tat.

Wurde geachtet, verehrt, bewundert.

Wo ich hinging wurde ich empfangen wie ein König.

Rettete Jungfrauen und auch Kinder.

Keine Aufgabe zu schwer, gein Hindernis zu groß, kein Gegner zu Mächtig.

Jeder Mann wollte sein wie ich, jede Frau wollte die Meinige sein, jede Mutter jeder Vater wollte mich als Sohn.

Doch ich wollte dich, NUR dich.

Die einzige die ich nie erreichte.

Die einzige deren Hindernisse ich nicht überwinden konnte, deren Aufgabe ich nicht lösen konnte.

Du bist Alles für mich, meine Liebe, mein Leid, meine Hoffnung, mein Gegner, mein Herz.

Du sagtest Nein.

Ich war gebrochen, nichts von meinem Anmut blieb übrig, nichts von meiner Furchtlosigkeit.

Wo ich früher Drachen erschlug, erzittere ich Heute bei dem Lachen eines Kindes.

Das Tageslicht verbrennt mich, nur noch Nachts wage ich mich in den Schatten auf die Straße um Nahrung zu finden.

Wo it sie hin, meine Würde?

Wo nur?

Wo ist sie hin, meine Seele?

Wo nur?

Wo bist du hin mein Herz?

Ich brauche dich.

2.2.11 00:31

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