Monolog des Hasses

Dir ist Leid wiederfahren,

man hat dich geschlagen, geistig,

man hat dich getreten, deinen Stolz,

man hat dich erstochen, mitten ins Herz.

 

Nun liegst du hier auf dem Boden,

weinst und jammerst 

und niemanden interesiert es.

 

Steh auf!

Wisch dir die Tränen aus den Augen!

Und räche dich!

Lass sie alle leiden!

 

Lass sie alle leiden und ergötze dich an ihrem Leid.

Glaube mir! ICH würde dich NIE anlügen.

1 Kommentar 14.3.11 04:19, kommentieren

Wo nur?

Groß war ich einst und furchtlos.

Drachen, Dämonen, Riesen und ganze Armeen habe ich bewzungen.

Erhobenen Hauptes durch die Straßen geritten.

Nichts trügte meinen Blick, nichts lockerte meinen Stand.

Mit eisernem Willen Schritt ich zur Tat.

Wurde geachtet, verehrt, bewundert.

Wo ich hinging wurde ich empfangen wie ein König.

Rettete Jungfrauen und auch Kinder.

Keine Aufgabe zu schwer, gein Hindernis zu groß, kein Gegner zu Mächtig.

Jeder Mann wollte sein wie ich, jede Frau wollte die Meinige sein, jede Mutter jeder Vater wollte mich als Sohn.

Doch ich wollte dich, NUR dich.

Die einzige die ich nie erreichte.

Die einzige deren Hindernisse ich nicht überwinden konnte, deren Aufgabe ich nicht lösen konnte.

Du bist Alles für mich, meine Liebe, mein Leid, meine Hoffnung, mein Gegner, mein Herz.

Du sagtest Nein.

Ich war gebrochen, nichts von meinem Anmut blieb übrig, nichts von meiner Furchtlosigkeit.

Wo ich früher Drachen erschlug, erzittere ich Heute bei dem Lachen eines Kindes.

Das Tageslicht verbrennt mich, nur noch Nachts wage ich mich in den Schatten auf die Straße um Nahrung zu finden.

Wo it sie hin, meine Würde?

Wo nur?

Wo ist sie hin, meine Seele?

Wo nur?

Wo bist du hin mein Herz?

Ich brauche dich.

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Bilder

Sehen, jeden Tag.

Die Bilder zerfressen alles was in meinem Kopf ist.

Jeden Tag aufs Neue, ich sehe sie, Schwarz/Weiß, Farbe.

Nahaufnahme, Totale.

Der Blick.

Die Position, der Verspottung gleich.

Jedes Bild ein Hohn, nur um zu zeigen was fehlt.

Jedes Bild um mir zu zeigen das etwas fehlt.

Sehen, denken, hoffen, glauben, wollen, hassen, lieben, alles.

Ein Bild.

Ein Blick.

Schwarz/Weiß, ein Sofa, Schwarze Spitze.

Und ich wünschte du würdest für mich so posieren.

Doch es sind nur Bilder.

Nur Bilder.

Bilder von... dir!

1 Kommentar 26.1.11 03:56, kommentieren

Singel

Den Schlüssel ins Schloß, umdrehen und endlich Daheim.

Wieder ein Tag, wieder ein Abend.

Den Einkauf in die Küche, die Nudeln stehen lassen.

Spühlen, einen Topf ein Glas.

Die Nudeln kochen, abgießen, fertig.

Auf's Sofa, essen, eine minderwitzige Show im Fehrsehn.

Rumgezappe, Lustlosigkeit.

Ein neuer Tag, eine neue Leere.

Abend, das selbe Spiel, wie immer.

 

Morgens lächeln, mittags lachen, abends weinen.

Niemand sieht es niemand weis es aber... die Einsamkeit ist genug.

Die Einsamkeit reicht.

Es ist genug, es reicht.

Doch niemand merkt wie er leidet.

Ist es zu viel erwünscht jemanden zu haben mit dem man gemeinsam essen kann, gemeinsam liegt und sich gemeinsam die Sterne anschaut?

 

 

 

Er hofft dass es das nicht ist ...

1 Kommentar 14.1.11 00:17, kommentieren

Traumgeschichte

Wie ein Traum verschwindet das Bild der blutüberströmten...

Weg, einfach weg.

Wahrscheinlich wirklich nur ein Traum.

Wer oder was war es?

War es eine Frau? Oder ein Mann?

Der Arm, ein Jucken als würde ein Schwarm darin wohnen.

Kopfschmerzen ähnlich dem dumpfen Schlag eines Hammer's auf totes Fleisch.

Der Geruch von Blut, im gesammten Raum.

Kaffee, Wasser, irgendwas zu trinken.

Seit wann ist der Teppich rot?

Und Nass?

Oh Gott!

Das Blut ist noch nicht getrocknet es läuft noch aus den Wunden am Oberkörper.

Ich schrecke hoch und bin froh das es nur ein Traum war.

Alles nur ein Traum doch dieses Jucken in meinem Arm...

1 Kommentar 12.1.11 00:45, kommentieren

Freiheit

Sie wollte Freiheit, wollte nicht eingeengt werden.

Er wollte Sicherheit, wollte Gewissheit.

Sie wollte ihn, Er wollte sie.

Sie lief davon, kehrte zurück. 

Zurück zu ihm, zurück in den Käfig.

Er sperrte sie ihn einen silbernen Käfig, hielt sie an der kurzen Leine.

Sie wollte Geborgenheit, jemanden der sie beschützt.

Und so lies sie sich einsperren in den silbernen Käfig, ausgelegt mit Stroh und Seidenvorhängen.

Er bot ihr Gold, bot ihr ein Haus und Reichtum.

Bot ihr Lust, bot ihr Macht.

Doch das was sie begehrte konnte er ihr nicht geben.

Freiheit, das war es was sie begehrt.

Sie traf sich mit Menschen, Menschen von denen er nichts wissen durfte.

Menschen die ihr das Gefühl von freiheit näher brachten.

Doch als er es erfuhr, stieß er sie hinfort.

Sie lief fort.

Entzweit von der einzigen Kraft die sie nicht aufhalten konnten.

Und hier stehe ich und warte.

Warte darauf das sie an mir vorbei rennt, einzig eine Erinnerung ist von mir übrig und doch warte ich das sie an mir vorbei rennt, damit sie noch einmal die Freiheit sprüen kann.

9.1.11 21:36, kommentieren

Augen

ich habe gesehen.

ich habe gesehen wie menschen sich verletzten, wie sie sich belogen, sich liebten, sich hielten.

ich habe gesehen wie leben entsteht, hab den tod gesehen, gesehen was schmerzen sind, wie freude aussieht.

ich habe gesehen wie farben spielen, tiere leben, wie die zeit alles verschlingt, wie freunde gingen.

ich habe gesehen wie die sonne unterging, wie der mond aufleuchtete, die sterne funkelten, wie das meer brach.

ich habe gesehen wie das leben ist und wann der regen beginnt.

ich habe gesehen wie ich aufwuchs.

ich habe dich gesehen.

ich habe gesehen wie du in mein leben getreten bist.

ich habe gesehen wie ich mich in dich verliebte.

ich habe gesehen wie du aus meinem leben gingst.

und jetzt sehe ich wie ich mir die augen rausschneide um nie wieder etwas zu sehen.

 

20.12.10 03:25, kommentieren

Captain, der Morgan bricht an

(aufgeregt) Captain oh mein Captain

das Schiff ist bereit in See zu stechen.

Captain oh mein Captain

ich sehe euch plagt etwas.

 (ruhig und entspannt) Mein Junge es ist nichts

glaube mir ich habe viele Morgan gesehen

uns wird es gut ergehen

(verunsichert) Captain seid ihr euch sicher?

die Wolken am Himmel sehen regengetränkt aus

(ruhig und sicher) mein Junge wir werden sicher ankommen

glaube mir ich habe schon viele Morgan  gesehen

uns wird es gut ergehen

(stolz) Captain ich glaube euch 

und ich werde mit euch segeln bis zum letzten Tag

(dankbar) mein Junge ich danke dir 

(besorgt) Captain weint ihr?

(mit sanftem zittern) mein Junge es ist nicht 

ich habe schon viele Morgan gesehen

uns wird es gut ergehen

und nun geh sag der Manschaft das wir auslaufen

noch heute Nacht

(geht)

(tränengetränkt) Sag ihnen das wir auslaufen

doch sag ihnen nicht das es das letzt mal sein wird

1 Kommentar 18.12.10 05:20, kommentieren

geschichte

es war einmal ein kleines etwas

es lief durch die welt und schaute sich alles an, bäume, wiesen, wälder, berge, tälen, flüsse, seen, himmel und erde.

eines tages wurde es angesprochen von einem anderen etwas.

dieses andere etwas erzählte ihm von dem ganzen chönen dingen die es sehen könnte, von endloser freude und schönheit.

und das kleine etwas zog los um all die schönen dinge zu sehen

es wollte alles kennen alles sehen alles wissen 

doch egal wie weit das kleine etwas ging es fand nie die schönen dinge.

und almählich fing das kleine etwas an zu zweiflen ....

 und so wurde das kleine etwas unsicher... es fragte sich ob jeder so ist wie das andere etwas...

fortan hatte das klene etwas nicht mehr an allem freude ....es war abgestumpft wusste nicht mehr ob es sich lohnt... 

ob es echt ist...

 

undnach und nach wurde aus dem einst fröhlichem neugierigem etwas... ein scheues zögerndes etwas das in allem nur grau sah...

 

und die moral von der geschicht?
glaubt nicht alles was ihr hört , doch hört alles was ihr glaubt!

5.12.10 06:14, kommentieren

Es

es nagt, es hakt, es will raus,

gesagt werden muss es bevor es ist aus,

warum bloß zerfrißt es warum nur besitzt es,

was tut es was will es,

es wächst es lebt, es schreit und schwebt,

wann wird es gelingen, wann wird es sich den weg erzwingen,

es nagt, es hakt, es will raus,

muss es geschehen, muss es sein,

wass wenn es passiert, wird es jeh wieder sein,

zurück, zurück, es geht nicht mehr, einmal gesagt ist gesagt,

vorwährts, vorwährts, stillstand nichts funktioniert,

einmal gesagt weder vor noch zurück,

zweimal versucht und doch gestorben,

leben, es nagt, es hakt, es will raus,

jeder soll es wissen, alle hören, jeder sehen 

fühlen und schmecken, wenn alle die finger sich lecken,

es nagt, es hakt, es will raus,

sag mir warum kann ich es nicht loswerden?

1 Kommentar 28.11.10 23:04, kommentieren

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